Archive for Juli, 2007

Wer ist Europameister im Online-Shopping?

Jeder Zweite (48 Prozent) der 16- bis 24-Jährigen Deutschen kauft schon heute privat im Internet ein. Das ist in dieser Altersgruppe Platz 1 im Vergleich der 27 EU-Staaten. Erst dahinter folgen die Schweden (45 Prozent) und die Dänen (41 Prozent). Im EU-Durchschnitt beträgt die Quote 24 Prozent. Männer nutzen die Angebote von Online-Shops heute noch etwas stärker als Frauen.

Wieviele Menschen nutzen eigentlich Online-Shops heute?

GfK, weltweit die Nummer 4 der Marktforschungsunternehmen, misst seit 2001 alle zwei Monate Käufe und Bestellungen von Waren und Dienstleistungen im Internet. Nach der neuesten Auflage der Studie haben deutsche Verbraucher im Jahr 2006 über 15,3 Milliarden Euro für Waren und Dienstleistungen ausgegeben, die sie direkt über das Internet gekauft haben.

Preisvergleich

Die im Web am weitesten verbreitete Form des Preisvergleichs sind sog. Shopping-Suchmaschinen. Diese Webseiten helfen Ihnen dabei, das von Ihnen gesuchte Produkt bzw. die gewünschte Dienstleistung zu finden. Diese Internetpräsenzen sind selbst keine Shops, sie suchen Ihnen aber aus einer Fülle an Online-Shops die besten Angebote heraus und ermöglichen Ihnen so, ohne viel Zeit in eine ausgiebige Internetrecherche zu investieren, die Preise verschiedenster Anbieter und Marken zu vergleichen.

Suchmaschine

Bei einer Suchmaschine handelt es sich um ein spezielles Internetangebot mit dem gezielt nach online hinterlegten Inhalten (Informationen, Bildern und Dokumenten) gesucht werden kann. Diese Suchhilfe liefert nach Eingabe eines Schlüsselworts eine Liste von Verweisen auf Webseiten, welche die gewünschten Suchbegriffe enthalten. Alle Seiten, die den Suchkriterien voll oder teilweise entsprechen werden zumeist mit Titel und einem kurzen Auszug des jeweiligen Dokuments dargestellt. Im World Wide Web gibt es eine Vielzahl verschiedener Suchmaschinen, hier eine Auflistung der geläufigsten:  Google, Yahoo, MSN, AOL, AltaVista und Lycos.

HTTPS / S-HTTP

Das HTTPS (Hypertext Transfer Protocol Secure, ürsprünglich SHTTP) stellt eine verschlüsselte Variante des HTTP dar und wurde 1994 entwickelt. Es eignet sich besonders für die Übertragung persönlicher und/oder geheimer Daten im Internet. Eine Verschlüsselung wird dabei meist über ein sogenanntes SSL-Verfahren (Secure Sockets Layer) erzeugt. Das hiefür nötige Zertifikat wird von einer speziellen Stelle bereitgestellt. Dies ermöglicht vorab eine Identifikation und Authentifizierung der Beteiligten. Erst nachdem dieser Vorgang abgeschlossen ist, kann die Datenübertragung, durch ein komplexes System verschlüsselt, beginnen.

Provider

Der Begriff “Provider” entstammt aus dem Lateinischen (”providere”) und bedeutet voraussehen (hier: Bedürfnisse der Kunden) und versorgen. Im Kommunikationsbereich gibt es verschiedene Arten von Providern.

PIN / TAN

PIN und TAN sind Abkürzungen und stehen für die Begriffe “Persönliche Identifikationsnummer” und “Transaktionsnummer”. Diese Nummern werden insbesondere beim Online-Banking häufig verwendet, um sicher zu stellen, dass lediglich der rechtmäßige Kontoinhaber Zugriff auf Dienste wie Überweisungen, Daueraufträge etc. hat.

Online-Shop

Ein Onlineshop bietet Waren und Dienstleistungen zum Kauf im Internet an. Dahinter steht meist ein Shopsystem, welches einen “Warenkorb” beinhaltet. Nachdem ein Produkt im Warenkorb abgelegt worden ist, kann der Bestellprozess durchlaufen werden. Dort erfolgt die Eingabe einer Lieferanschrift und die Auswahl von Zahlungs- und Versandarten. Hinter einem Onlineshop steht häufig auch ein stationäres Geschäft, welches die Waren nach Eingang der Bestellung und ggf. nach Zahlungsabwicklung zum Versand bringt.

Micropayment

Unter dem Begriff Micropayment versteht man die Bezahlung kleinster Beträge im Internet. Anwendungsbeispiele sind die Bezahlung eines Musikstücks zum Download oder eines kostenpflichtigen Zeitungsartikels auf einer Webseite.

Kryptographie

Täglich werden unvorstellbare Datenmengen über das Internet übertragen, darunter auch Bankzugangsdaten, private Nachrichten und geschäftlicher Verkehr.  Damit diese meist sensiblen und höchstvertraulichen Daten nicht in die Hände unbefugter Dritter gelangen, werden mit Hilfe dieser Wissenschaft (zu Deutsch: “verborgen schreiben”)  Methoden entwickelt, die es möglich machen einen Klartext unter Verwendung besonderer mathematischer Verfahren (Algorithmen) derart zu verändern und unleserlich zu machen (verschlüsseln), dass nur berechtigte Empfänger, die über den entsprechenden Schlüssel verfügen, diese Geheimschrift wieder in den ursprünglichen Text zurück verwandeln können. Desweiteren stellt diese Methode sicher, dass die empfangene Information tatsächlich vom angeblichen Absender stammt und während der Übertragung nicht verändert wurde, da das Ergebnis der Entschlüsselung sonst keinen lesbaren Text ergeben würde.