Im Gegensatz zu Diani Beach ist Mtwapa kein ausgesprochener Touristenort. Hier werden, anders als in Diani und Ukunda, viele Wohnungen in mehretagigen Häusern gebaut. Read the rest of this entry
Deutsche Welle (Mittwoch, den 09. April 2008 - 18:04 Uhr)
Koalitionsverhandlungen gescheitert - neue Unruhen
In Kenia ist es nach Abbruch der Koalitionsverhandlungen durch die Opposition erneut zu Zusammenstößen zwischen Polizei und Anhängern der Opposition gekommen.
In der Hauptstadt Nairobi gab es am Dienstag (8.4.2008) Demonstrationen, am Rande derer es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Oppositionsanhängern kam. Jugendliche hätten Läden geplündert, Autoreifen angezündet und Eisenbahnschienen beschädigt, berichteten Anwohner. Read the rest of this entry
N24 (Montag, den 07. April 2008 - 20:38 Uhr)
Angst vor zweitem Kenia - Krise in Simbabwe spitzt sich zu
Mehr als eine Woche nach der umstrittenen Präsidentschaftswahl in Simbabwe spitzt sich die Lage in dem südafrikanischen Land immer weiter zu. Nach Angaben von Farmern wurden auch am Montag die gewaltsamen Besetzungen von Höfen im Besitz weißer Landwirte fortgesetzt.
Die wegen ihrer Gewaltbereitschaft gefürchteten Veteranen des Befreiungskrieges hatten schon am Wochenende einige noch in weißem Besitz verbliebene Farmen besetzt. Dabei hatten sie die Opposition als “Marionetten des Westens” gebrandmarkt und deren Sieg bei der Parlamentswahl am 29. März als “Provokation” gewertet. Nach der Vertreibung von rund 4000 weißen Farmern wird die Zahl der noch im Lande tätigen weißen Bauern auf rund 900 geschätzt.
Angst vor zweitem Kenia
UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat derweil die unverzügliche Veröffentlichung der Ergebnisse der Präsidentenwahl gefordert. Die Ergebnisse müssten “schnell und mit Transparenz” bekannt gegeben werden, hieß es in einer in New York veröffentlichten Erklärung. Neun Tage nach dem Urnengang äußert sich Ban darin “besorgt” über die Verletzung der in der simbabwischen Verfassung festgelegten Zeitspanne, in der Wahlergebnisse offiziell und öffentlich vorliegen müssen.
Ein EU-Diplomat äußerte in Brüssel derweil Befürchtungen, dass es in Simbabwe aus Wut über die anhaltende Ungewissheit nach den Wahlen ähnliche Gewaltausbrüche geben könnte wie in Kenia. Das gegenwärtige Vorgehen der simbabwischen Behörden “erregt Verdacht”, sagte der Diplomat aus dem Umfeld des EU-Außenbeauftragten Javier Solana. “Die Szenarien in beiden Ländern sind sehr ähnlich.”
Kenia hatte nach den Präsidentschaftswahlen Ende Dezember die schwerste politische Krise seit der Unabhängigkeit erlebt. Die Proteste begannen, als Präsident Mwai Kibaki seinen Sieg bei dem umstrittenen Urnengang verkündete. Die Opposition warf ihm Wahlbetrug vor. Bei wochenlangen gewaltsamen Unruhen kamen mindestens 1500 Menschen ums Leben, hunderttausende wurden vertrieben.
Osnabrücker Nachrichten.de (Dienstag, den 08. April 2008 - 16:01 Uhr)
Weiterer Schritt für gemeinsame Regierung in Kenia
Nairobi (AP) Die Partei des kenianischen Präsidenten Mwai Kibaki hat sich nach langem Zögern zur Auflösung des bisherigen Kabinetts bereiterklärt. Damit bekomme Kibaki freie Hand bei der Bildung einer neuen Regierung, sagte Vizepräsident Kalonzo Musyoka am Dienstag nach Beratungen mit Abgeordneten der Partei der Nationalen Einheit und ihrer Verbündeten.
Zuvor hatte die Opposition die Gespräche über eine Teilung der Macht ausgesetzt und verlangt, Kibaki müsse sein Kabinett auflösen und sich zur Bildung einer Regierung bereitfinden, die paritätisch mit Politikern der Opposition besetzt sei. Kibaki ging aus der von Manipulationsvorwürfen überschatteten Präsidentschaftswahl im Dezember vergangenen Jahres als Sieger hervor. Oppositionsführer Raila Odinga weigerte sich jedoch, dies anzuerkennen. Es folgten blutige Unruhen, denen mehr als 1.000 Menschen zum Opfer fielen.
news.ch (Dienstag, den 08. April 2008 - 19:20 Uhr)
Unruhen in Kenia - Verhandlungen abgebrochen






































