Kenia – Touristen müssen mehr auf ihre Sicherheit achten
Mehr Vorsicht und Umsicht bei Urlaub in Kenya.
Überfälle auf Touristen und hier lebende Weiße sind in Kenya an der Tagesordnung.
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Am Morgen nach dem Überfall – Das Trauma bleibt lange in Ihnen |
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Seit der Hunger im Land zunimmt verschäft sich die Situation auch in den Urlaubsgebieten.
Es kann wohl davon ausgegangen werden, dass es jetzt mehr Banditen aus dem Landesinnere an die Küste zieht, in der Annahme, bei den Touristen ist leicht das zu holen, was sie zum Leben brauchen.
In den letzten 2 Wochen sind 4 Freunde von mir in Diani Beach / Ukunda brutal überfallen worden.
Die Hemmschwelle bei solchen Überfällen liegt ganz schnell auch 1,80 m unter der Erde.
Das Problem ist, dass Ihnen keiner Hilft. Bei dem letzten Überfall auf einen Freund, der schon lange hier lebt, handelte es sich um einen Angreifer.
Der Taxifahrer, der ihn gefahren hatte, half nicht. Der Askari der Wohnanlage ist weggerannt und hat erst nach ca. 15 Minuten seinen Alarmknopf gedrückt.
Hat also seinem kenyanischen Landsmann genügend Zeit für dessen Tat eingräumt.
Ich sehe täglich, wie leichtsinnig sich viele Touristen verhalten.
Der Eine holt alleine 2.000 Euro von der Bank und wundert sich, dass er wenige Meter weiter, ein`s vor den Schädel bekommt.
Der Nächste kommt mit dem Bankautomaten nicht klar und gibt der schwarzen Freundin seine Pin-Nummer und wundert sich in Deutschland, dass sie Nachts, wenn er schlief, fleißig seine Karte leer räumte.
Der Dritte rennt mit einer so süßen, liebenswerten und hübschen Frau mit oder nimmt sie mit und wundert sich am Morgen, dass ihm alles geklaut ist.
Zu beachten ist, Polizei, Nutten (Eine andere Frau trifft ein Tourist abends sowieso nicht) und Taxifahrer arbeiten Hand in Hand.
Ein paar Dinge, die Sie, als Tourist, unbedingt beachten sollten.
Immer in Gruppen das Hotel verlassen.
Nicht viel Geld, keine dicke Brieftasche und keinen Schmuck mitschleppen.
In den Hosentaschen, kleines Geld von größerem trennen, dass Sie nur das aus der Tasche ziehen, was Sie im Einzelfall wirklich brauchen.
Geld vom Automaten nie allein holen und mit Taxi.
Außerhalb der Hotels, wenn schon Alkohol, dann ganz mäßig trinken.
Die Hauptstrassen nicht verlassen.
Über Land mit einem Mietwagen zu fahren, sollte man sich gut überlegen.
Safaris jetzt doch besser in den Hotels buchen.
Nach 18.00 Uhr das Hotel nicht mehr verlassen.
Wenn Sie doch eine gut gefüllte Bar oder Disco besuchen, rechnen Sie immer mit Überfällen und verhalten sich den Anweisungen der Täter entsprechend. Mut ist hier fehl am Platz. Schauen Sie den Tätern, wenn irgend möglich, nie in`s Gesicht.
Wenn Sie sich mit einer Kenyanerin einlassen, gehen Sie immer davon aus, sie will NUR Ihr Geld, keine Liebe, keine Gefühle.
Und gehen Sie nicht irgendwo hin, sondern in eines der Hotels, die gestatten, mit ihr zu übernachten. Das Risiko, morgens zu erwachen und alles ist weg, ist auch da hoch genug, aber viel mehr wird Ihnen nicht passieren.
Lassen Sie die Hände weg von Grundstückskäufen.
Und ein guter Rat am Schluss:
Trauen Sie niemandem, den Sie nicht von zuhause her gut kennen. Schon garnicht, hier lebenden Weißen.
Das Wenigste, was Sie bei Fehlern verlieren können, sind Ihre Wertsachen und Ihr Geld.
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